"zuag'richt..., herg'richt..., hig'richt"

Ein Stück Dichtung und Wahrheit über den Räuber Mathias Kneißl in 3 Akten von Georg Maier

Am 12. Mai 1875 wurde Mathias Kneißl in Unterweikershofen geboren. Mit sechzehn wurde er das erste Mal eingesperrt, weil seine Familie als Opferstockdiebe verdächtigt wurde. Als er 1893 mit seinem Bruder das zweite Mal ins Zuchthaus kam, erlernte er den Schreinerberuf und arbeitete nach den sechs Jahren Haft bei einem Meister, der ihn aber auf Drängen der Polizei wieder entließ. Zwei Jahre wurde Kneißl von der Polizei gesucht, und als sie ihn schließlich stellten, waren 60 Polizisten vor Ort, um den berühmten Räuber Kneißl dingfest zu machen. Berühmt ist Kneißl auch für das angebliche Zitat zu seinem Todesurteil, das an einem Montag verhängt wurde: „De Woch fangt ja scho guat o!“ Kneißl wurde am 21. Februar 1902 in Augsburg mit der Guillotine hingerichtet.

Ort der Handlung:

Ein Sachl im Dachauer Moos
Spielleitung:

Rupert Wagner
Mitwirkende:

Mathias Kneißl

Jakob Wagner jun.
Bader

Rupert Wagner
Zenz,
Mündel vom Bader

Karin Piezinger
Jenisch,
Gehilfe vom Bader

Jakob Opperer jun.
Münchner Polizist

Markus Auer
Eiterbäuerin

Anna Hausstetter
Boandlkramer

Jakob Limmer
MusikTheatermusik unter der Leitung von Hans Osterhammer jun.
sowie Stefan Faltermeier

Souffleuse, Maske

Sofie Auer
Bühnenbild

Christoph Koll
Markus Glombitza
Josef Zäch jun.
Simon Gartner jun.
Sebastian Schmid
Jakob Limmer

Technik

Peter Fortner sen.
Requisite

Anna Hausstetter
s´Gwand

Karin Piezinger